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Ein Loch in der Regenrinne? So wird sie wieder dicht

Wenn der Winter zu Ende geht ist das für die meisten Menschen ein Grund zur Freude, für einige Hausbesitzer wird dann allerdings das ein oder andere Loch in der Regenrinne sichtbar. home-1023916_640Das ist jedoch kein Problem, denn mit ein paar einfachen Mitteln können die Schäden ganz schnell in Eigenregie wieder behoben werden. Kennt man die richtigen Tricks und wartet die Regenrinne regelmäßig, kann diese mindestens 20 bis 25 Jahre lang halten. Wie man beim Reparieren der Dachrinne am besten vorgeht und man dafür sorgt, dass sie möglichst lange in Stand bleibt, erfährt man hier.

Kleine Schäden in der Dachrinne einfach und schnell beheben

Wenn man kleine Löcher, defekte Nähte oder andere Schäden an der Regenrinne wahrnimmt, sollte man möglichst schnell handeln und diese ausbessern. Besonders wenn es sich um ein mehrstöckiges Haus handelt, ist hier allerdings Vorsicht geboten und jeder Heimwerker sollte sich überlegen, ob man nicht doch einen Profi mit der Arbeit beauftragen sollte. Bei eingeschossigen Häusern sind Ausbesserungsarbeiten an der Dachrinne im Normalfall aber kein Problem.

Auf keinen Fall sollte man die Schäden allerdings mit Silikon ausbessern, da dieses sehr hart wird und den Schaden, den man eigentlich beheben wollte, noch vergrößern kann.
Je nachdem, aus welchem Material die zu flickende Regenrinne besteht, findet man im Handel verschiedene Möglichkeiten zur Reparatur. Zink- oder Aluminiumrinnen flickt man am besten mit Pads, die ebenfalls aus Zink- oder Aluminiumblech bestehen. Diese klebt man einfach auf die beschädigte Stelle. Auch wenn es sich hierbei um keine dauerhafte Lösung handelt, kann man so das Entstehen größerer Schäden verhindern. Dennoch wird es mit der Zeit allerdings notwendig werden, ganze Segmente der Dachrinne auszutauschen.
Eine effizientere Lösung stellt hingegen ein glasfaserverstärkter Anstrich de Rinne dar. Dieser kann auch auf feuchten Untergrund aufgetragen werden und sorgt dafür, dass die Rinne mindestens drei bis vier Jahre vor der Entstehung neuer Schäden geschützt ist.

Manchmal ist Flicken nicht genug

Hat man eine Regenrinne aus Metall und reagiert dieses mit anderen Stoffen in der Luft, kann es zu einem sogenannten Lochfraß kommen, bei dem das ganze Flicken nichts mehr hilft. Dieser kann zum Beispiel auftreten, wenn man in einem Industriegebiet wohnt und Stoffe aus der Umwelt auf Dauer das Material beschädigen. Ist das der Fall, sollte man darüber nachdenken, die alte Regenrinne durch eine aus Kunststoff austauschen zu lassen. Diese sind widerstandsfähiger und man kann sich viel Arbeit ersparen.